Bücher über die Atombombe

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Atompilz Bücher Atombombe

Viele Bücher über die Atombombe behandeln das Thema leidenschaftslos. Und das ist auch gut so, zumindest wenn es sich um Sachbücher handelt. Die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki haben mindestens 270.000 tote Japaner zur Folge. Viele starben an den Nachfolgen und es gibt immer noch viele Missbildungen bei Geburten und außerdem Krebsfälle. Das Thema ist in Japan tabu.

Das große Mysterium

Im Folgenden finden Sie einige Abhandlungen und andere Bücher über die Atombombe:

Sachbücher

Hubert Mania

Kettenreaktion: Die Geschichte der Atombombe


Rolf-Günter Hauk

Kernfusion und Kernwaffenentwicklung: Fusionsforschung in Deutschland bis 1945


Georg Erwin Thaller

MANHATTAN-PROJEKT: Der Bau der US-Atombombe


Unterhaltungsliteratur

Gudrun Pausewang

Die letzten Kinder von Schewenborn: oder … sieht so unsere Zukunft aus?


Kevin J. Anderson

Trinity

Ein unterhaltendes Buch über die Entwicklung der Atombombe in den Anfangsjahren.


Ezekiel Boone

Die Brut – Sie sind da


Randall Frakes

The TERMINATOR

Das Buch zum Film.


Wenn eine Atombombe explodiert…

Wenn der Zünder einer Kernwaffe aktiviert wird, entsteht eine riesige Menge von Energie. Durch Hitze, die gigantische Druckwelle und die Ionenstrahlung werden nicht nur Mauern zerstört und Wasser verdampft. Auch alle Lebewesen in der Umgebung werden verstrahlt. Im nahen Radius um die Explosion sterben sie sofort. Im weiteren Radius hat die Atombombe Langzeitschäden und Strahlenkrankheiten zur Folge. Der Fallout verseucht größere Gebiete. Auch der Wind kann dazu beitragen.

Bücher über die Atombombe schwer erträglich?

Bücher über die Atombombe zu lesen kann deswegen ziemlich bedrückend sein. Wenn die reale Lebensgeschichte eines Opfers behandelt wird, ist dies besonders erschütternd. Andererseits gibt es auch Bücher über die Atombombe, in denen über die chemischen Vorgänge geschrieben wird. Sachbücher haben auch einen distanzierteren Blick auf die Geschehnisse.

Die Atombombe im kalten Krieg.

Atomare Waffen wurden von der UDSSR schon fünf Jahre nach Kriegsende hergestellt. Danach herrschte kalter Krieg. Denn keine der beiden Großmächte griff an. Das „IGleichgewicht des Schreckens“ war dauerhaft. Die Kernwaffen verhinderten also auch den Krieg.

Auf dem Höhepunkt des Wettrüstens besaßen beide Atommächte zusammen 70.000 Sprengköpfe. Dadurch könnte die Welt zig-fach ausgelöscht werden.
2019 gab es diese Atommächte

  • USA
  • Russland
  • Großbritannien
  • Frankreich
  • China
  • Israel
  • Indien
  • Pakistan & Nordkorea
  • Kuba

Während des kalten Krieges kam es zu einem gefährlichen Höhepunkt. Die Sowjets hatten Raketen auf Kuba stationiert. Es hätte zum Krieg kommen können. Doch zwei besonnene Menschen verhinderten ihn.
Bücher über den kalten Krieg und die Stationierung der Nuklearwaffen in Kuba finden Sie z.B. auf Amazon

Heutige Atomare Forschung

Durch die Entwicklung der Waffen wurde auch der Bau der zivilen Reaktoren und Anlagen zur Forschung angetrieben. Mit der Urananreicherung können jedoch auch leider Waffen gebaut werden.

Das Interessante ist, dass angeblich bisher 50 Sprengkörper vermisst werden. Offiziell sind Atommächte die fünf Dauermitglieder des Weltsicherheitsrats, es gibt jedoch auch andere Mächte, die Raketen, Silos und Flugzeugträger zum Abschuss bereit haben. Diese haben den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben. In einem Vertrag einigten sich die Parteien auch darauf, keine Nuklearwaffen, in der Atmosphäre oder unter Wasser zu zünden.

Die USA und Russland haben am meisten Sprengköpfe.

Viele Länder fangen erst gar nicht an, Atomwaffen zu bauen, wie z. B. Dänemark oder der Senegal. Es gab bereits auch Länder, die Atomwaffen hatten und darauf verzichteten, wie Südafrika. Atombomben sind so gefährlich, weil die Atomkerne sich verändern. Bei konventionellem Waffeneinsatz geschehen nur chemische Reaktionen ohne Protonen. Man findet auch Bücher über die Atombombe, in dem die Chemie beschrieben ist.

Doch Bücher über die Atombombe sind relativ selten. Oft findet man auch viel im Netz.

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