Bücher über Jungfrauen

  • von
Bücher über Jungfrauen

Die Jungfrau ist das Zeichen für Unschuld. Das Motiv sowie Jungfrauen als Nebenpersonen wurden schon in vielen Büchern verwendet. Auch im Theater gibt es oft die jungfräuliche Rolle. Oft ändert sich der Status von Jungfrauen, was mal mehr, mal weniger dazugehört.

Junges Motiv

Im Folgenden geben wir Ihnen eine Auswahl von wunderbaren Büchern über Jungfrauen:

Das Parfum – Patrick Süskind

Jean-Baptiste Grenouille (=Kröte) reist durch Frankreich, um etwas Engelhaftes herzustellen. Ihn leitet vor allem seine Nase. Um seinen Traum wahr werden zu lassen, braucht er Jungfrauen! Wie viele Jungfrauen es dabei erwischt, soll noch ein Geheimnis bleiben.


Die Jungfrau von Orleans – Friedrich Schiller

Auch Johanna von Orleans gehört zu den bekanntesten Büchern über Jungfrauen. Einst ein Bauernmädchen, führt Johanna ein Heer in die Schlacht gegen die Engländer. Sie ist die Galionsfigur für die Franzosen, durch sie siegen sie. Doch es gibt auch einige Menschen, die behaupten, Johanna sei mit dem Teufel verbündet.


Mädchenfänger – Friedrich Schiller

Als die junge Lainey nicht von einem Treffen zurückkommt, das sie im Internet ausgemacht hat, glaubt jeder, sie sei weggelaufen. Doch es ist schwieriger als es scheint. Erst das FBI nähert sich der Wahrheit.


Die Braut des Schotten – Lynsay Sands

Eigentlich sollte die Jungfrau Annabel als Nonne leben. Aber plötzlich wird sie zu einer Heirat wieder geholt. Sie stört es nicht. Denn der Ehemann ist ein fescher Kerl. Ihr Leben ist besser als gedacht, bis ihr plötzlich die Entführung droht.


Wolfsfährte – Craig Russell

In Hamburg geschehen unerklärliche Morde. Doch die Morde folgen dem Schema der Grimm-Märchen. Der Täter muss verrückt sein!


Bitteres Geheimnis – Barbara Wood

Die junge Mary ist ein typischer Teenager. Außer ein paar Flirts hatte Mary noch nie Sex mit Jungen, auch mit ihrem Freund Mike ist nichts Größeres geschehen. Aber plötzlich wird festgestellt, dass sie schwanger ist. Das ruft Empörung hervor. Doch Mary ist noch Jungfrau!


Heart of Stone – Emilia Lucas

Heart of Stone ist eine amüsante Erotik- Geschichte aus der neueren Dating-Kultur.


Kultur und Jungfräulichkeit

Früher gab es einige Staaten, die Jungfrauen einen rechtlichen Status zugewiesen haben. Damals hieß Jungfrau nur sexuell unerfahren. Erst später hat sich der Begriff zur Frau, die noch nie Sex hatte, gewandelt. Die Jungfräulichkeit hatte oft schon soziale Folgen, wie bei Verheiratungen in bestimmten Kulturen oder das Verstoßen-Werden oder eine strikte Sozialmoral. Viele Bücher über Jungfrauen thematisieren ungewollte Verheiratungen. Die Jungfräulichkeit war im Mittelalter oft eine Bedingung dafür und steigerte auch den Brautpreis. Oft wurden die Mädchen als Ware angesehen.

Soziale Folgen

Wer mit einer Jungfrau geschlafen hatte, wurde manchmal gezwungen, sie zu heiraten. Auch die Frau wurde oft gezwungen.

Wer Kinder bekam, ohne verheiratet zu sein, verlor sein Ansehen! Meistens war auch keine soziale Unterstützung da. Der Sozialstaat war noch in weiter Zukunft. Das führte dazu, dass Mädchen immer früher verheiratet wurden, um sozialen Folgen wie diesen zu entkommen. Kinderehen waren keine Seltenheit.

Religion in Büchern über Jungfrauen

Oft versucht die Religion, das Sexualverhalten zu bestimmen.

Es ist verboten, mit anderen Frauen zu schlafen, vor der Heirat darf kein Geschlechtsverkehr passieren, fremdgehen ist tabu. Schon im Schulunterricht gibt es das Fach Religion sehr früh. Es gibt viele Bücher über Jungfrauen, in denen die Religion sich in deren Leben einmischt.

Papst Franziskus sagte z. B., Sex sei „ein Gottesgeschenk“, aber nur für Heteropaare. Außerdem diene es nur der Fortpflanzung. Es gibt auch religiöse Bücher über Jungfräulichkeit. Natürlich gibt es auch die wissenschaftlichen. Diese behandeln die sozialen Faktoren oder biologischen Fakten.

Etymologie

Im Lateinischen heißt es „virgo“. Das Wort „Jungfrau“ kommt von dem althochdeutschen „juncfrouwa“, was so viel heißt wie edles Fräulein. Es gibt auch „Jungfer“, das im Gegensatz dazu nicht die Herrin, sondern das Kammerpersonal beschreibt. Zum Beispiel die Kammerzofe. Männlich heißt es Junggeselle.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.